KontaktSitemapImpressum
 
 
 
Das Trauma
Die Stiftung
Spenden
Ich bin RETTER
Förderung
Projekte
Presse
Archiv
Aktuelles
Jobs
 

Deutschland Land der Ideen -

Preisverleihung Christoph Live, 29. November 2012

 

Rettungsflüge mit Hubschraubern stellen die Helfer vor besondere Herausforderungen. Wie man im Ernstfall mit dieser Situation umgeht, vermittelt der Hubschraubersimulator Christoph Life der Johanniter-Akademie in Hannover.  

 

Vibrationen, Turbinen- und Rotorengeräusche, mehrere parallel laufende Funkkanäle, extreme räumliche Enge und schließlich auch noch bedrohliche Rauchentwicklung – am 29. November 2012 konnten sich im Rahmen der Preisverleihung im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ Christoph Unger, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, und Axel Brockmann, Präsident der Polizeidirektion Hannover, sowie die weiteren Gäste in der Johanniter-Akademie Bildungsinstitut Hannover einen Eindruck von den Arbeitsbedingungen in einem Rettungshubschrauber verschaffen. Der originalgetreue Hubschrauber-Simulator Christoph Life, der seit 2010 die Ausbildung der angehenden Rettungskräfte unterstützt, ahmt den Flug eines Rettungshubschraubers nach und ist in das Trainingszentrum SAN-Arena in der Johanniter-Akademie eingebunden. Dort werden unter anderem Szenarien wie Unfälle im Straßenverkehr, auf Baustellen oder in Haushalten nachgestellt und der richtige Einsatz trainiert.

 

Christian Blöhs von der Deutschen Bank zeigte sich von der Idee begeistert: „Der Simulator ist alltagstauglich, fortschrittlich und oft genug lebensrettend. Und es sind die Menschen dahinter, die sich mit all ihrer Kraft und Leidenschaft einbringen.“ Er überreichte die Auszeichnung an Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Konzept aus mehr als 2.000 Bewerbern ausgewählt wurden. Das zeigt die hohe Wertschätzung für optimal ausgebildete Rettungskräfte“, so Enke. Dass die Umsetzung der Idee schwierig war, schilderte Prof. Christian Krettek, Leiter der TraumaStiftung, die einer der Kooperationspartner ist. „Es war gar nicht so einfach, einen Hubschrauber zu bekommen. Die werden ja nicht in der Zeitung angeboten“, ließ er verlauten.

 

Christoph Life findet weltweit Beachtung. Internationale Besuchergruppen reisen etwa aus London oder Japan an, um sich zu informieren. Bei dem Projekt haben die TraumaStiftung der Medizinischen Hochschule Hannover und die Johanniter-Unfall-Hilfe, die in Hannover den Rettungshubschrauber Christoph 4 betreibt, ihr Erfahrungswissen gebündelt und das in seiner Art einmalige Aus- und Weiterbildungskonzept entwickelt. Mehr als 130 Rettungsassistenten und Notärzte wurden seit dem Projektstart 2010 geschult. Die Schulungen in Christoph Life tragen dazu bei, dass die Notfallversorgung in Rettungshubschraubern verbessert wird und die Gesundheitsrisiken für Patienten sinken. Zudem wirkt sich die verbesserte Notfallrettung auch auf die anschließende Genesungs- und Rehabilitationsphase positiv aus.

Mehr Informationen unter: www.christoph-life.de